Von Gran Canaria nach Kolumbien

Hallo liebe Leute

Die letzten Tage waren wieder einmal voller Überraschungen.

Fangen wir mit unserer letzten Woche in Gran Canaria an. Wie ihr ja wisst waren wir gut einen Monat auf den Kanarischen Inseln. Zuletzt auf Gran Canaria da wir dort gewartet haben für die Kontainer Verfrachtung von unserem Gefährt (Quad&Anhänger). Die uns am 4. Februar 2022 versprochen wurde. Von Gran Canaria, Las Palmas nach Cartagena, Kolumbien. Leider ist nicht alles so gelaufen wie wir es uns gewünscht haben. Wir haben einen sehr unseriösen Mann erwischt der die Verantwortung für die Verfrachtung hat. Das bedeutet er ist nie erreichbar, auf E-Mails antwortet er nach 4 Tagen wen überhaupt. Am 4. Februar 2022 haben wir bei der Kontainerverladungsstelle den ganzen Tag gewartet. Es kam leider kein Kontainer. Wir mussten uns Ausreden anhören die gar keinen Sinn ergaben.

Auf unserem Vertrag steht 4. Februar 2022 von Las Palmas nach Kartagena. Herr Sanchez so heisst dieser Herr hatte uns gesagt wir können unser Quad und Anhänger auch schon früher beim Verfrachtungsort lassen. Also machten wir uns auf den Weg nach Las Palmas, 3 stunden hatten wir von Playa de Vargas nach Las Palmas dort haben wir fast den Verstand verloren da wir Herr Sanchez wieder nicht erreichten bis er uns dann ein E-Mail schrieb wir sollen unser Quad und Anhänger in Maspalomas parkieren das war ca. 4 Stunden von Las Palmas empfernt und am anderen Ende der Insel. Also fuhren wir wieder an Playa de Vargas vorbei nach Maspalomas. 00:00 Uhr erreichten wir den Geschlossenen Parkplatz. Dort lernten wir einen sehr netten Man Namens Oliver kennen. Der uns bis heute eine grosse Hilfe ist. Da wir beim Parkplatz nicht schlafen durften und es für ein Hotel schon zu spät war fuhr er uns in sein Büro wo wir dann übernachten durften. Er meinte selber das Herr Sanchez ein komischer Vogel sei.

Leider müssen wir euch mitteilen das es bis heute nicht anders aussieht. Wir wissen nicht wan der Container kommt und auch nicht ob er überhaupt noch kommt.

Es war ein grosser Fehler so viel vertrauen in eine Person zu geben die wir nur übers Telefon kennen. Auch war es ein grosser Fehler einem Fremden so einen hohen Betrag im voraus zu überweisen. Wir sind selber schuld jetzt sitzen wir in der Klemme. Wir haben sehr positiv gedacht und niemals gedacht was jetzt passiert ist. Papi war sogar in Madrid um diesen Herr in seinem Büro zu besuchen. Es gab kein Büro. Zwei verschiedene Adressen stehen auf der Webseite und keine führte zum Ziel.

Ist er ein Betrüger? wird er überhaupt noch etwas machen? Und wen es zur Verfrachtung kommt wird es überhaupt in Cartagena ankommen oder wird alles verkauft? Das sind alles Fragen die wir uns seit Wochen stellen. Als wir vor 3 Wochen den Termin für die Verfrachtung bekommen haben, buchte ich am selben Tag den Flug nach Kolumbien. Niemand hat gedacht das das nicht klappen würde da wir einen Vertrag unterschrieben haben und das Geld überwiesen war.

Zu unserem grossen Glück haben wir Oliver in Gran Canaria der auf alles aufpasst und uns Informationen weitergibt.

Am 14. Februar flogen wir dann nach Armenia Kolumbien zum Fritz. Ein Schulkamerad von Papi. Er ist auch im Gwatt aufgewachsen und hat sich entschieden nach Kolumbien auszuwandern. Er hat eine sehr liebe Familie bei denen wir jetzt bleiben bis wir weiter wissen.

Sollen wir jetzt abwarten bis etwas passiert oder sollen wir eine neue Firma finden und nochmals so viel Geld ausgeben. Wir haben auch überlegt wieder auf Gran Canaria zu gehen und dort das Schiff wieder aufzubauen und weiter reisen in Richtung Südafrika. Ich hoffe wir finden bald eine Lösung und können unsere Reise fortsetzen.

Trotz allem sind wir jetzt hier in Kolumbien mitten im Paradies umgeben von Kaffeebäumen und Banannenplantagen so weit das Auge reicht. Die Natur ist faszinierend und die Tiere die darin leben. Einen Einblick zu bekommen in das Leben eines Plantagebesitzers ist sehr interessant. Unglaublich wie viele Früchte hier wachsen. Ein Leben das auch funktioniert ohne Supermarkt. Es hat Hühner die Eier bringen und jenste Früchte die man auf verschiedene Arten zubereiten kann. Mehr braucht man nicht. Wir werden in den nächsten Tagen einwenig dokumentieren wie es hier läuft.

Natürlich werden wir hier Ausflüge in die Natur machen und in das Leben der Kolumbianer eintauchen.

Wir freuen uns darauf und können es nicht abwarten was die Zukunft uns bringen wird.

Kaffeebäume



Banannenbäume (Platanobäume)


Blumen


In Mitten der Bananen und Kaffeebäumen


Ausblick vom Balkon




364 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen