Tag 5: Gestrandet, aber nicht am Strand

Wir erwachten schon ziemlich früh und machten uns schon bald auf den Weg. Wir machten mit dem Suzuki Motor ca. 10 km in der Stunde und fuhren ca. bis 20.00 Uhr. Das GPS zeigte uns eine kleine Bucht an Backbord. Wir machten eine Leine an Land und schmissen den Anker. Nach einem warmen Tee legten wir uns müde in unsere Schlafsäcke. Wir waren beide schon eingeschlafen, da fängte es ganz gewaltig an zu schaukeln. Wir hören beide wie ein Schiff vorbeifährt und spüren wie unser Schiff herumruckt und es gewaltig anfängt zu rauschen. Unser Schiff wird wie von einer Flutwelle angehoben und herumgeschleudert. Dann verabschiedet sich das rauschen und unser Schiff liegt ruhig da.Vanessa und ich schauen beide in die Dunkelheit. Das Schiff wurde um 180 Grad herumgeschleudert und liegt jetzt auf Grund. Ich raffe mich geschockt auf und krieche aus meiner Box und steige ins Ölzeug. Es ist stockdunkel und regnet. In den nächsten 2 Stunden versuchte ich verzweifelt mit den Spanngurten das Schiff in tieferes Wasser zu ziehen. Vergebens, ich spannte die Gurte mit aller Kraft doch dann musste ich entkräftet aufgeben. Ich kroch schweissnass in den Schlafsack und fiel in einen unruhig Schlaf. Wie sollten wir das Schiff nur wieder in Wasser bringen.

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