Tag 42-43: Lanzarote



Endlich geht es wieder weiter. Das Wetter sieht gut aus für die nächsten Tage. Wir wagen uns wieder aufs Meer. Uns ist beiden ein wenig mulmig zumute. Doch irgendwann müssen wir raus. Wir lassen uns von mehreren Seiten bestätigen das es die nächsten Tage ruhig bleiben wird. Das Hotel ist schnell geräumt,und nach dem Frühstück gehe ich aufs Schiff um alles für die Abfahrt zu ordnen. Der Motor hat ein Problemchen. Immer wenn er auf Standgas läuft, stirbt er ab. Wir sehen noch Klaus vom Katamaran nebenan, und er lädt uns zum Abschied noch für einen Kaffee ein.

Werde jedoch immer nervöser, und so verabschieden wir uns. Klaus und seine Frau lösen die Leinen, richten unser Schiff Richtung Hafenausgang, ich kupple ein und los geht's. Wir winken ein letztes mal, und biegen raus aus dem Hafen.


Der nächste sichere Hafen ist nur etwa 16 Kilometer weit weg,und so sind wir beruhigt. Die Wellen sind langezogen und sanft. Nach rund einer Stunde sind wir wieder im Schiffsmodus und fangen an die Fahrt zu geniessen. Ein Blick auf den GPS sagt uns, das wir wenn wir so weiterfahren, Arreciffe knapp vor eindunkeln erreichen können. Benzin haben wir immer noch genug von Mohamedia. Kurz bevor es eindunkelt, erreichen wir Arreciffe. Wir legen bei der Tankstelle in der Marina, an und laufen zum Hafenbüro das aber schon geschlossen hat. Ein Arbeiter weisst uns einen Platz an dem wir daraufhin festmachen. Unser Plan ist es hier das Schiff abzubauen und auf die Strasse zu wechseln. Vanessa geht zuerst noch etwas rumschauen, und kommt mit 2 Hamburgern zurück. Hurra lecker. Danach ist Zeit für mich in die Box zu kriechen, derweil Vanessa noch eine Runde im sicheren Marina Gelände läuft.


Guten Morgen Vanessa.

Wir stehen auf und wundern uns das es hier erst nach 8.00 Uhr hell wird. Der Plan für heute ist klar. Ein Platz, eine Rampe, oder ein Kran, der uns aus dem Wasser hebt zu finden. Der Kran der Marina würde uns aus dem Wasser heben, doch wir

dürften das Schiff nicht im Gelände abbauen. Okay weiter schauen. Wir finden eine Rampe, jedoch dürfen wir nach offizieller Nachfrage beim Hafenamt, dieselbe nicht für längere Zeit benützen.

Trotz unserer Versicherung diese nicht zu blockieren, werden wir abgewiesen. Zuerst gehen wir uns stärken, dann laufen wir rum und finden verschiedene Plätze. Es wird uns jedoch nirgends erlaubt auszuwassern. So wie es aussieht müssen wir einen Hafen weiter. Wir gehen uns auf dem Heimweg noch stärken,und planen am nächsten Morgen aufzubrechen.


Liebe Grüsse Vanessa und Rene

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