Tag 21: Noch 350km nach Gibraltar

04.00 Uhr."Vanessa aufstehen!". Vanessa: "Ich habe keine Zeit, muss noch die Geschichte die mir das Kissen erzählt zu Ende hören". Nach 5 Minuten jedoch regt sich etwas in der Box, und Vanessa streckt den Kopf heraus." Guten Morgen Papi," und schon steht sie neben mir im Steuerhäuschen zur Wachablösung. Es werden die Daten über Windrichtung , GPS, Schiffe, Uferzone, den neuesten Witz, usw. ausgetauscht. Daraufhin lege ich mich in die Box ,und höre die Geschichte, die mir das Kissen erzählt, zu Ende.

Vanessa: Ich setze mich hin und schaue in die mondhelle Nacht hinaus, und höre Musik eines spanischen Senders. Papi hat schon Wasser gekocht und ich trinke einen heissen Kaffee. Die Stunden vergehen, und ich mache langsam den Photoaparat bereit, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Mich überkommt langsam ein Hungergefühl und so gehe ich nach draussen,und fange an zu kochen.Papi ist auch wieder wach und streckt den Kopf zur Box heraus. Ich schaue aufs Meer hinaus und sehe eine Bewegung. Und da sind sie.:"Delfine Delfine"!!!. Schreie ich und bin total aus dem Häuschen. Ich hopse nach vorn und da sehe ich sie, und ein riesiges Glücksgefühl durchströmt mich. Und so schnell sie kamen, waren sie auch wieder weg. Nach diesem, für uns erstmaligen Erlebnis, widmeten wir uns dem Essen. Teigwaren an Tomatensauce mit Parmesan drauf. Danach noch eine Grapefruit gegen" Skorbut"! Da der Wind auffrischte, machte sich Papi daran das eine Schwert anders zu fixieren, da sich die Schweissnaht vom enormen Druck langsam löste und das Schwert drohte zu unserem lieben Neptun hinab zu sinken und im gar auf den Kopf zu fallen. Da wir es nicht mögen, wenn er unsere Schläuche mit seinem Dreizack anstubst, fixierten wir das Schwert mit gemeinsamer Kraft.

Es war schon wieder 16.00 Uhr, ich übernahm wieder die Wache und Papi legte sich wieder in die Box zum schlafen. Der Wind frischte noch mehr auf, und ich weckte Papi. Er kam schlaftrunken und übernahm das Steuer, da wir ziemlich nah an einem Felsen entlang mussten der in der Nacht noch viel bedrohlicher aussah. Danach wendeten wir, und fuhren wieder aufs Meer hinaus, so konnte sich Papi wieder in seine Box verkriechen, und ich wachte bis 24.00 Uhr um uns sodann wieder abzuwechseln." Gute Nacht" Vanessa höre ich noch Papi sagen und verkrümmle mich in meinen Schlafsack. Gute Nacht.


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