Tag 20: Kein Land mehr in Sicht

Hallo zusammen, heute Morgen haben wir Valencia verlassen. Wie es wieder mal der Fall war, ohne gross nach dem Wetter zu fragen.Wir sahen schon vom Hafen aus die Schaumkronen auf denn Wellen.Kaum aus dem Hafen raus mussten wir einer sicher 3 Kilometer langen Hafenmauer entlang fahren.Dort schaukelten sich die zurückkommenden Wellen zu richtigen Wellenbergen auf, und es wahr fast wie auf der Achterbahn. Aber zum Glück kein Gegenwind. Nach einiger Zeit wurde es ruhiger. Wir sind den ganzen Tag gefahren. Da wir ohne Halt fahren,war es wieder Zeit für Schichtarbeit. Papi fährt meistens in der Nacht, und geht so um 16.30 in die Box schlafen bis 22.00 Uhr, um mich dann bei der Wache abzulösen. Ich schlafe dann bis ca.04.00 Uhr und löse dann Papi wieder auf der Wache ab, der sich dann bis ca. 08.00 Uhr hinlegt. Man wird ziemlich schnell wach, wenn man um 04.00 Uhr aus dem Schlafsack in die windige, noch kalte Nacht, hinaus muss um dann wie ein Sperber in die dunkle Nacht zu linsen, und nach Schiffen Ausschau zu halten. Auch das lesen auf dem GPS braucht die volle Konzentration. In der Nacht jedoch ohne Radar zu fahren bedeutet Abenteuer pur. Genau darum machen wir, was wir machen.



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