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2580 Km können lang sein !

10.Januar - 23.Januar 2023


Auf nach Huelva. Anfang Januar war es soweit, und ich machte mich auf den Weg mit meinem 6+6 Can-am Quad, der als Traktor eingelöst ist. Dadurch fährt er nicht schneller als 40 Km/h. Es hat frisch geschneit und die Temperaturen waren dementsprechend. Ade liebes Rosie und liebe Céline und auch ade lieber Jack. Die drei Benzinkanister waren mit 100 Liter Benzin gefüllt, und im Proviant befanden sich feine Sandwiches von Rosie. Die Fahrt ging Richtung Col de Pillon. Die Strasse war teilweise verschneit. Nach den ersten paar Stunden war mir so kalt, das ich beschloss den Schlafsack beim einen Bein und eine dicke Decke beim anderen Bein anzuziehen. Es klappte, und ich bekam langsam wieder warm, auch ohne Schuhe. So ging es auf der linken Genfersee Seite bis kurz nach Genf wo ich Halt machte. Da ich als Traktor nur Nebenstrassen benützen darf, hatte ich teilweise ziemliche Probleme beim navigieren. Die erste Nacht seit Jahren, und das bei unter Null, in meiner Kiste, brachte mir mal wieder so richtig "Vaterländischen"

Halsweh. Drotzdem ging es am nächsten Tag weiter. Mein Navi. funktionierte nicht und so suchte ich einen Landmaschinen- Händler auf, der das Problem erkannte und reparierte. So konnte es weitergehen. Die nächsten Tage verliefen mit Tagesetappen um die 300 Kilometer. Da ich durch Mittelspanien fuhr beschloss ich auch einen Abstecher nach Andorra zu machen. Es war bitterkalt, und ich bekam beim Rückweg nach Spanien eine Busse wegen einem 30 Liter Benzinkanister. Denn 2. Kanister hat der Zöllner nicht gefunden. Ätsch, besser schauen beim nächsten Mal. So vergingen Tag um Tag, und nach rund eineinhalb Wochen, und stundenlangen Irrfahrten, erreichte ich Huelva an der spanischen Atlantikküste.

Ich genoss die Überfahrt mit der Fähre und konnte in Maspalomas endlich meine Tochter Vanessa in die Arme schliessen. Nun konnte unsere Reise weitergehen.

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